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Profiler - Kriminalpsychologie in Österreich
Themenmontag

Profiler - Kriminalpsychologie in Österreich

In jedem Verbrechen sind zahllose Einzelentscheidungen zu treffen. In diesen Entscheidungen charakterisiert sich der Täter, sein Motiv und seine Handlungsweise.

Profiling ist die Kunst, eine unbekannte Person zu beschreiben. Der reine Analytiker kann durch das gezielte Zusammenführen von Informationen Ermittlungen maßgeblich voranbringen. Das haben die Aufklärung des RAF-Terrors und die österreichische Briefbombenserie gezeigt. Profiler kommen immer dann ins Spiel, wenn die herkömmliche Ermittlungsarbeit ansteht. Auch in Österreich werden laufend Fälle auf diese Weise gelöst. In der Regel sind es intelligente Serientäter, die über Jahre unerkannt bleiben. Die meisten erinnern sich noch an den Kriminalpsychologen Thomas Müller, der bei der Briefbombenattentatsserie - 1993 bis 1997) berühmt wurde. Er erklärt in der Dokumentation, welche psychologischen Tricks zur Ausforschung von Franz Fuchs (1949-2000) geführt haben, und wie Serientäter im allgemeinen ticken. Ein Grundsatz steht über allem: Niemand kann sich hinter sich selbst verstecken. In jedem Verbrechen sind zahllose Einzelentscheidungen zu treffen. In diesen Entscheidungen charakterisiert sich der Täter, sein Motiv und seine Handlungsweise. Die Dokumentation zeigt die großen Möglichkeiten heutiger Profiler und vertieft die politische Diskussion darum.

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