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Leben im Gesäuse
Heimat Österreich

Leben im Gesäuse

Dort wo das Wilde Wasser der Salza und Enns auf die mächtigen Felswände und die tausendjährige Hochkult des Stift Admont auf Volkskultur trifft, dort ist das Gesäuse in der Steiermark.

Dort wo das Wilde Wasser der Salza und Enns auf die mächtigen Felswände und die tausendjährige Hochkult des Stift Admont auf Volkskultur trifft, dort ist das Gesäuse in der Steiermark. Seinen Namen hat es vom Rauschen des Flusses: Ein Säuseln, ein Sausen und Brausen... Das Heimat Österreich "Leben im Gesäuse" erkundet die Menschen rund um das wilde Wasser inmitten der Natur:

Das Gesäuse ist eine Gebirgsgruppe in den nördlichen Kalkalpen. Das Gesäuse ist ein einzigartiges Naturschauspiel in der Steiermark. Das Juwele der Landschaft sind die sogenannten Endemiten: Einzigartige Pflanzen- und Tierarten sind hier beheimatet, die in ihrem Vorkommen auf ein bestimmtes Areal beschränkt sind. In den Gesäusebergen sind einzigartige Schätze verborgen. Erzählen davon kann vor allem bei einem Besuch in der Rinntaverne bei Familie Pechhacker. Claudia Pechhacker ist die Kräuterhexe der Familie. Sie weiß um die heilende Wirkung heimischer Kräuter und ist Kennerin des Waldes. Und auch Opa Michael ist Geschichtenerzähler. Er hat miterlebt wie sich das Leben in der Region in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Als passionierter Jäger kennt er die Wälder rund herum. Einige Trophäen von seinen Jagdausflügen hängen an den Wänden des Hofes Hirschgeweihe, Auerhähne, Füchse.. Markus Dick ist der Drechsler im Gesäuse. Er drechselt aus verschiedenen heimischen Nadel- und Laubhölzern die unterschiedlichsten Dinge, wie Kugeln, Pilze, Schalen und Schüsseln die meist aus einem Stück entstehen. Jedes Werk ist bei Herrn Dick ein Einzelstück. Holz hat ihn schon seit gesamtes Leben fasziniert. Als Forstarbeiter kennt er sich aus, ein Arbeitsunfall macht ihm das Ausüben seines Berufes unmöglich, das Holz hat ihn jedoch trotzdem nicht losgelassen: Die Drechselbank wurde angeschafft. Auch Michael Pregl ist fasziniert vom Element Holz. Sein Handwerk ist die Schnitzerei. Die Wände seiner Werkstatt schmücken selbst gemachte Holzmasken. An der Bildhauerei schätzt er vor allem die Ruhe und die Zeit zum Grübeln... Klein und fein könnte man den Maschinenpark und die Arbeitsabläufe im Sägewerk Bergholz Admont beschreiben. Einst stand dort das erste Wasserrad der Gegend. Jahrhundertelang wurde dort Holz geschnitten und Getreide gemahlen. Ein Wappen am Haupteingang erinnert an die Säger- und Mühlerdynastie. Wenige Kilometer entfernt liegt ein weit größeres Gebäude mit Jahrtausende alter Geschichte. Wahre Unikate und Schätze finden sich auch im Archiv und der Bibliothek des Stiftes Admont. Die größte Klosterbibliothek der Welt beherbergt das älteste erhaltene Rezept der berühmten Linzer Torte - eigentlich eine oberösterreichische Spezialität. Der wahre Schatz, das 300 Jahre alte Rezept, wird hinter den Klostermauern aufbewahrt. Eine Führung durch das Kloster legt noch viele weitere verborgene Schätze frei.

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